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Noch einfacher geht es, wenn wir direkt eine Vektordatei bekommen, wie sie von allen CAD-Programmen erzeugt wird. Solche Dateien (z.B. mit der Endung .dxf, .plo, oder .plt) können wir direkt zum Ansteuern unserer Fräse verwenden. Allerdings muß die Datei so erstellt werden, daß Fräsradien und Fräserreihenfolge berücksichtigt sind. Das macht man ganz einfach so, daß Konturen um den Fräsradius versetzt werden. Soll beispielsweise ein Rechteck aus einer Polystyrolpatte herausgefräst werden, muß beim Einsatz eines 0,5 mm - Fräsers die Kontur um 0,25mm nach Innen versetzt werden. Je nach Materialstärke müssen dickere Fräser verwendet werden!
Dier Fräserreihenfolge ist auch wichtig, weil zuerst die Innenteile gefräst werden müssen und zuletzt die Außenkontur. Den jeweiligen Konturen müssen daher verschiedene Layer (Farben) zugewiesen werden, damit wir beim Fräsen festlegen können, welche Konturen in welcher Reihenfolge gefräst werden.
Das Ganze ist relativ simpel, sodaß wir bei geeigneter Dateivorlage sehr schnell und preisgünstig Mdellkomponenten ausfräsen können. Sie sparen sich so mühselige Handarbeit und erhalten in kürzester Zeit sauber gefräste Teile (z.B. Fassaden) |